Tourbeschreibung
Ruhige, alpine Dreitageswanderung im Verwallgebirge mit eindrucksvollen Hochflächen, abgeschiedenen Tälern und zwei sehr unterschiedlichen Hütten. Die Tour verbindet bewirtschaftete Alpen mit einer reinen Selbstversorgerhütte und bietet mehrere landschaftlich abwechslungsreiche Abstiegsmöglichkeiten ins Klostertal. Gute Kondition, Trittsicherheit und alpine Erfahrung werden vorausgesetzt.
Etappe 1:
Ausgehend von Langen am Arlberg führt der Weg zunächst über Alp- und Forstwege zur Bludenzer Alpe. Der Anstieg verläuft gleichmäßig durch Alpgelände und offene Berglandschaft. Anschließend geht es weiter in Richtung Verwallhauptkamm, wo der Weg zunehmend alpiner wird. Nach einem letzten Anstieg erreicht man die aussichtsreich gelegene Kaltenberg Hütte (2.089 m), die zur Einkehr und Übernachtung einlädt.
Gehzeit: ca. 5 - 6 Std.
Schwierigkeit: mittel
Einkehren und übernachten: Kaltenberg Hütte | www.kaltenberger-huette.at
Etappe 2:
Von der Kaltenberg Hütte führt die Route durch hochalpines, weitläufiges Gelände des Verwallgebirges. Der Weg verläuft über sanfte Rücken, alpine Matten und kleinere Mulden und vermittelt ein Gefühl großer Abgeschiedenheit. Nach mehreren moderaten Auf- und Abstiegen erreicht man die Neue Reutlinger Hütte (2.128 m).
⚠️ Wichtiger Hinweis:
Die Neue Reutlinger Hütte ist eine reine Selbstversorgerhütte. Eine Reservierung ist verpflichtend und erfolgt über die Website des DAV Reutlingen. Zusätzlich ist eine Schlüsselreservierung notwendig, die entweder bei der Alpenverein Landesgeschäftsstelle oder bei Klostertal Tourismus, Büro Klösterle, gegen eine Depotgebühr vorgenommen werden kann. Weitere Informationen: www.dav-reutlingen.de
Gehzeit: ca. 4 - 5 Std.
Schwierigkeit: mittel
Einkehren und übernachten: Neue Reutlinger Hütte | www.dav-reutlingen.de
Etappe 3:
Am letzten Tag stehen zwei gleichwertige Abstiegsmöglichkeiten zur Wahl. Entweder führt der Weg über die Satteinser Alpe, vorbei an Alpflächen und durch offenes Berggelände, oder man wählt den Abstieg durch das Nenzigasttal und an der bewirtschafteten Alpe Nenzigast vorbei, das mit wilder, ursprünglicher Landschaft überzeugt. Beide Varianten führen schließlich talwärts nach Klösterle, wo die Dreitagestour endet.
Hinweis: Die angegebenen Zeiten sind ungefähre Angaben. Je nach Wetter oder Sonstigem kann sich die Gehzeit verkürzen oder verlängern.