St. Laurentiuskirche

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St. Laurentiuskirche

Hoch über der Altstadt bildet die St. Laurentiuskirche mit dem markanten Zwiebelturm, zusammen mit dem barocken Schloss Gayenhofen, das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Die St. Laurentiuskirche gehört zu den herausragenden Gotteshäusern der Region.

Schon 842 wird die Kirche erstmals erwähnt. 100 Jahre später – im Jahre 940 – schenkte König Otto I. dem Churer Bischof die Kirche von Bludenz als Ersatz für erlittene Schäden. Der schlichte einschiffige gotische Langhausbau stammt erst aus dem Jahre 1514. 1720 wurde der Hochaltar aus schwarzem Marmor errichtet, später erst wurde das Altarbild Maria mit Kind, der Hl. Andreas und Laurentius geschaffen.

Der Glockenturm wurde 1667 bis 1670 nach den Plänen des Feldkircher Jesuitenpaters Maximilian von Lerchenfeld errichtet. Über dem viereckigen Grundturm, der oben an den Ecken vier Evangelienbüsten trägt, folgt ein dreigeschossiger Achteckturm mit Rundbogenöffnungen und Zwiebelhaube. Das Geläute besteht aus fünf Glocken, wovon zwei so wertvoll sind, dass sie in beiden Weltkriegen nicht eingeschmolzen wurden.

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