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Stadtflair & Naturgenuss
in der Alpenstadt Bludenz

  • Mittelpunkt von fünf Tälern
  • Kultur und Geschichte spüren
  • Bewegung in grüner Natur
  • Marktplatz für Entdecker

Zeit für Entdeckungen.
Gemeinsam im Brandnertal.

  • Aktiv Natur erleben
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  • Regionale Kulinarik genießen
  • Abwechslung statt Langeweile

Intensive Naturerlebnisse
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Genussvolle Gelassenheit
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  • Regionale Köstlichkeiten probieren
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Etappe 1

Von Nüziders bis Bludenz mit Matthias Dünser, Tourismusobmann Nüziders

Wie kommt man eigentlich auf die Idee, einen neuen Themenweg über drei Orte hinweg zu gestalten? Um diese Frage zu beantworten, machen wir uns gemeinsam mit Matthias Dünser, dem Tourismusobmann der Gemeinde Nüziders auf den Weg. Start: Hängender Stein in Nüziders. Ziel: das Bludenzer Oberdorf. Das Wetter ist ideal, die Frühlingssonne scheint vom Himmel, der leichte Wind ist angenehm frisch auf der Haut.

Matthias wartet schon am Parkplatz auf mich, als der Bus in die Haltestelle fährt. Wunderbar, wie leicht die Ausgangspunkte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Matthias begrüßt mich und beginnt schon zu erzählen: „Der Sunna-Weg startet hier gleich mit einem Lieblingswegstück von mir. Der Hängende Stein ist ein Ausläufer der Nördlichen Kalkalpen und hielt in der Eiszeit sogar einem Gletscher stand.“ Wir gehen einen breiten Feldweg entlang. Immer geradeaus, links der mächtige Felsen, rechts öffnet sich eine weite Ebene. Mein Blick schweift über die Wiese – hängen bleibt er nur an einem Jagdstand mitten drin und an den Wohnhäusern in der Ferne. Wir kommen vorbei an einem Insektenhotel, Ruhebänken und natürlich den Tafeln des Sunna-Wegs.

Wie kam es also zu diesem Themenweg, Matthias? „Schon vor einigen Jahren hatten die Tourismusvereine von Bludenz und Nüziders die Idee, mit einem Themenweg ihre beiden Orte zu verbinden. Der erste Inhaltsentwurf beschäftigte sich mit den Römern, die angeblich diesen Weg früher schon nutzten. Da dies aber geschichtlich nicht belegt werden konnte, suchten wir nach einem anderen Zugang, der unsere Gemeinden vereint“, erklärt Matthias die ersten Gedanken im Projekt. Die Verbindung war schnell gefunden: Nüziders, Bludenz und Außerbraz, das sich inzwischen ebenfalls angeschlossen hatte, liegen allesamt auf der Sonnenseite des Tales. Der Sunna-Weg war geboren.

Matthias legt eine Pause beim Erzählen ein, denn wir brauchen den Atem jetzt für den kurzen Anstieg vorbei am Gasthof Bad Sonnenberg, hinauf in den Wald zur Ruine Sonnenberg. Und schon sind wir oben, auch für mich als Bürovielsitzerin ist die Strecke ohne Mühe zu schaffen. Der Weg führt uns weiter in den Wald hinein, es wird ganz still um uns. Nichts ist mehr zu hören, außer Vogelgezwitscher und das Rascheln der Laubblätter im sanften Wind. Ich will nun wissen, was Matthias am meisten an der Arbeit am Sunna-Weg gefallen hat? „Die Vielfalt an Themen, die wir vorab recherchiert haben. Wir haben den Wegverlauf festgelegt, geschichtliche Karten studiert und alte Flurnamen ausfindig gemacht. Mir sind einige Dinge klar geworden, die mir vorher nicht bewusst waren“, erzählt mir meine Wanderbegleitung.

Ein weiteres Stück gehen wir schweigend nebeneinander her und genießen die Atmosphäre im Wald. Der Duft nach Erde und Holz hat etwas Beruhigendes. „Komm, lass uns einen kurzen Abstecher machen. Es lohnt sich“, sagt Matthias in diesem Moment und geht voraus. Ich folge ihm. Drei, vier Kehren später weiß ich, wie Recht er hatte. Wir stehen auf einer kleinen Lichtung am Rande des Hügels und blicken über ganz Nüziders. Was für eine Aussicht! „Der beste Blick, den du auf der ersten Etappe bekommen kannst: das Grafakänzele“.

Wir passieren noch einige geschichtlich interessante Orte wie Maria Brünnele und halten immer wieder an, um die Informationstafeln zu lesen, bevor wir schließlich an der Daneubrücke unterhalb des Muttersberg in Bludenz ankommen. „Mir gefällt am Sunna-Weg, dass er nicht nur ein einzelnes Thema behandelt, sondern ganz verschiedene, für den jeweiligen Ort wichtige Aspekte festhält. Dadurch bleibt es spannend, für uns Einheimische als auch für die Gäste in unserer Region.“ Mit diesen Worten schließt Matthias unsere knapp zweistündige Wanderung. Ein Ansporn, in die Natur zu gehen und dort zu lernen, das soll er sein, der Sunna-Weg.

Kurzen Augenblick

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