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Großes Walsertal - Vorarlberg
 
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Das Gadental – Kernzone des Biosphärenparks Großes Walsertal

Die Natur in ihrer ursprünglichsten Form und in ungewöhnlicher Dichte erleben!

Naturschutzgebiet seit 1987

Die Ursprünglichkeit des Biosphärenparks Großes Walsertal kann man im Gadental, seit 1987 Naturschutzgebiet, wohl am Besten erleben. Die Kernzone ist Lebensraum für vielfältige Waldgesellschaften und für seltene orchideenreiche (Frauenschuh, Knabenkraut) Spirkenwälder. Keine Straße und kein Güterweg führen in dieses Tal, das von Sonntag-Buchboden ausgeht. Nur Wanderer erleben und genießen diese einmalige Landschaft, vorbei an den Schluchten (Naturdenkmal Kessischlucht) und Wasserfällen des Matonbachs.
Für Interessierte werden botanische Wanderungen mit einem Botanikexperten ins Naturschutzgebiet Gadental angeboten.

Bad Rothenbrunnen

Am Ausgangspunkt ins Gadental liegt das geschichtsträchtige Bad Rothenbrunnen (einst berühmtes Heilbad –  schon1460 erfuhren namentlich erwähnte Personen Heilung durch die Quelle Bad Rothenbrunnen). Bad Rothenbrunnen ist ein Ort mit besonderer Ruhe und Schönheit ungestörter Natur. Keine Strasse, Autos oder andere Häuser stören die Idylle des Erholungssuchenden. Das mit viel Liebe renovierte Haus (15 Betten) wurde im Sommer 2006 wieder eröffnet und bietet abseits von Hektik und Verkehr die ideale Voraussetzung für Erholung und Entspannung.

Gehzeit Sonntag/Buchboden bis Bad Rothenbrunnen ca. 20 min.
Bad Rothenbrunnen ist Ausgangspunkt zahlreicher kleiner und größerer Wanderungen, z.B. durchs Gadental zur Gadenalpe ca. 1 Stunde

> mehr Infos zu Bad Rothenbrunnen


Artenreichen Pflanzen- und Tierwelt

Das Gadental mit einer Fläche von 1543 ha ist als typisches Bergtal der Nördlichen Kalkalpen in einer ursprünglichen und naturnahen Nutzung erhalten. Das Gadental bietet an Biotoptypen alles, was in diesem Rahmen möglich ist, auf kleinstem Raum und in ungewöhnlicher Dichte.

Seltene Spirkenwälder, Buchen-Tannenwälder, Fichtenwälder und Latschenfelder bedecken die Eingänge des Tales. Montan-subalpine Weideflächen mit den Alpen Gaden-Matona und Diesnerberg kennzeichnen den mittleren Talabschnitt. Darüber schließen ausgedehnte, ursprüngliche Karsthochflächen an, die durch Erhebungen wie die Schwarze Wand (2524 m) oder den Misthaufen (2436 m) nach Süden begrenzt sind.

Dieses landschaftlich besonders wertvolle Gebiet mit einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt (Orchideenreichtum – Frauenschuh, Knabenkraut) soll in seiner Ursprünglichkeit erhalten werden. Während die naturnahe Alpweidenutzung weiterhin zulässig ist, sollen die vielfältigen Waldgesellschaften (Latschen- und Spirkenwälder im äußeren Tal, urwaldartige Mischwälder in der Talmitte) sowie der Karstgebiete des Gadner- und Diesner-Gschröfs mit der Naturhöhle „Wildes Loch“ weitestgehend unberührt bleiben.

Das Gadental ist seit 1987 per Verordnung als Naturschutzgebiet geschützt, 1995 wurde das Gadental auch als Natura 2000 Gebiet (FFH Richtlinie) gemeldet.
Am Eingang zum Gadental befindet sich das Naturdenkmal „Kessischlucht“. Die vom Wasser des Wildbachs geformten und geschliffenen Kessel bilden die spektakuläre Schlucht.

Kernzone Gadental im Biosphärenpark Großes Walsertal

Kernzone Gadental im Biosphärenpark Großes Walsertal