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3 Wege, 1 Ziel

Wo smaragdgrünes Wasser und rotes Gestein begeistern.

Besonders atemberaubend ist der Blick auf den Formarinsee früh morgens, wenn die Sonne langsam über die Gipfel klettert, der Himmel sich kitschig rosaorange färbt und das rote Kalkband, welchem die Rote Wand ihren Namen verdankt, regelrecht leuchtet.

Der Formarinsee ist nicht nur einer der schönsten Seen des Lechquellengebirges, nein, er ist sogar hochoffiziell einer der schönsten Plätze Österreichs. Im Jahr 2015 haben ihn die Österreicher bei einer nationalen Ausscheidung dazu gewählt, und das wirklich vollkommen zu Recht. Und wer diesen Smaragd auf knapp 2.000 Metern begutachten möchte, sei eingeladen, die Wanderschuhe zu schnüren und sich auf den Weg zu machen.

Von welcher Seite man am besten zum Formarinsee läuft, ist umstritten – ein Weg führt direkt aus Dalaas zum See. Satte 1.000 Höhenmeter geht es hier bergauf, aufgelockert wird der zugegebenermaßen steile Weg durch die Informationstafeln und Ruheplätze des „Stebok-Wägs“ (Steinbock-Weg). Dieser heißt nicht ohne Grund so – rund um die Rote Wand lebt eine der größten Steinbockkolonien Europas. Ein zweiter Weg führt in etwa fünf Stunden vom Bergdorf Lech bis zum See – der Lechweg. Ein sehr abwechslungsreicher Weg, welcher durch die unterschiedlichen Landschaftsformen und den stets fröhlich sprudelnden, jungen Lech vergeht wie im Flug. Oder der Weg aus dem Biosphärenpark Großes Walsertal, der von der Alpe Laguz oder der Alpe Klesenza, vorbei an der imposanten Roten Wand mit zauberhaften Aussichten aus dem Norden kommt.

Eines haben alle diese Wege gemeinsam: Den für uns schönsten Platz der Welt als Ziel.

Tipp: Wander- und Alpbusse bringen Sie bequem und in kürzester Zeit auf zahlreiche Alpen und in alpine Höhen. Fahrpläne finden Sie hier.

 "Stebok-Wäg" - einer der Wege, der hinauf führt zum malerischen Formarinsee © Alex Kaiser

"Stebok-Wäg" - einer der Wege, der hinauf führt zum malerischen Formarinsee © Alex Kaiser

 Formarinsee mit Roter Wand im Hintergrund © Alex Kaiser

Formarinsee mit Roter Wand im Hintergrund © Alex Kaiser

Unser Expertentipp: Welcher Ort auf der Welt könnte schöner sein als das Klostertal?

Fragt man Andrea Fritz, ist die Antwort sicher: Kein einziger. Kein Palmenstrand der Welt kann es mit den Alpwiesen um den Sonnenkopf aufnehmen, kein Ozean übertrifft das Steinerne Meer und kein Sonnenuntergang ist schöner als der am Formarinsee. Und jede Reise, auf die Andrea sich begibt, bestärkt sie in dieser Ansicht.

„Es gibt unheimlich viel zu erleben und zu entdecken auf der Welt und das lasse ich mir nicht entgehen“. Und doch kehrt sie immer wieder in ihre Heimat zurück. „Ich habe meine Kinder hier aufgezogen, auch meine Enkel leben hier und ich könnte mir keinen besseren Ort vorstellen, Kinder groß zu ziehen.“ Dass Andrea schon Oma ist, kann man sich kaum vorstellen, unterhält man sich mit der sehr sportlichen, zierlichen Frau mit den schwarzen Haaren und dem markanten Lachen. Skitouren, Bergsteigen, Wandern und kleine Kinder halten eben fit. Andrea kennt das Klostertal in- und auswendig und dieses Wissen gibt sie gern an Gäste weiter. Schon seit 16 Jahren betreut Andrea das Tourismusbüro in Dalaas.