Wege zum Wasser: Wo eiszeitliche Urgewalten herrschten – Durch die Bürserschlucht zum Kuhloch

Distanz4,8 km

Höhe220 m

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Dauer2:00 h

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Wege zum Wasser: Wo eiszeitliche Urgewalten herrschten – Durch die Bürserschlucht zum Kuhloch

Eis und Wasser haben die Landschaft Vorarlbergs geformt. Für die Feinmodellierung der Bürser Schlucht, einer der schönsten Schluchten der Alpen, ist das Wasser des Alvierbaches verantwortlich. Nach dem Rückgang der Gletscher hat sich der Alvier in seine eigenen Schotter eingegraben und so in den letzten 10.000 Jahren die heutige Schlucht geformt. Sie eröffnet äußerst seltene Einblicke in die jüngere Erdgeschichte.

Autorentipp

Das „Bürser Konglomerat“, durch das der Alvierbach seit dem Ende der letzten Eiszeit den vorderen Teil der Bürser Schlucht eingegraben hat, ist wegen des hier so typischen Vorkommens zu einem geologischen Fachausdruck geworden. Diese Gesteinsform tritt hauptsächlich in den südlichen Seitentälern des Rätikons auf.Der Lehrpfad informiert mittels Schautafeln über die Entstehung der Schlucht und deren geologischen Besonderheiten.


Informationsmaterial ist im Tourismusbüro Bürs erhältlich.
Geführte Wanderung: Info im Tourismusbüro, T +43 5552 62617, tourismus@buers.at


Mittelalterlicher Stadtkern im benachbarten Bludenz 

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt: Bürs, Alvierbrücke

Endpunkt: Alvierbrücke in Bürs

Von der Ortsmitte bei der Alvierbrücke führt der naturbelassene Schluchtweg durch riesige Konglomeratblöcke taleinwärts in die Schlucht. Der Weg führt steil nach rechts hoch, vorbei an einem Rastplatz am Bach zum höchsten Punkt der Wanderung. Hier ist ein Aufstieg nach Bürserberg möglich (25 Min). Bergab erreicht man über einen breiten Weg eine Lärchenwiese auf der Spial und im weiteren Verlauf führt der Kuhlochweg an aufgerissenen Bodenspalten vorbei bis ins Kuhloch. Das Kuhloch, einer trockenen Klamm, die in groben Schotter eingegraben ist. Nach einem kurzen Stück auf der Brandnerstraße geht es auf einem Waldweg zurück nach Bürs.


 

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